FAQ 2016-11-14T09:45:02+00:00

Das ist eine zusätzliche Dienstleistung für unsere Kunden, bei der die Tür unter Berücksichtigung der jeweiligen Wand-/Maueröffnung hergestellt werden kann, und zwar für Wand-/Maueröffnungen in einer Breite von höchstens 110 cm und einer Höhe von höchstens 224 cm und in einflügeliger Ausführung. Bei zweiflügeligen Produkten darf die Wand-/Maueröffnung höchstens eine Breite von 180 cm haben.

Bei der Oberfläche von Innentüren geht es um Türbezüge, die z. B. das Erscheinungsbild des natürlichen Holzes detailgetreu wiedergeben, aber bei den Verwendungseigenschaften davon abweichen. Die Dekoroberfläche ist ein zuverlässiger, leicht zu verwendender Innentürbezug für eine mittlere Beanspruchung, während es sich bei dem CPL-Laminat um einen Bezug mit hervorragender Abnutzungs-, Kratz- und Schlagfestigkeit handelt. Für beide Möglichkeiten gibt es eine große Auswahl an Farben und Mustern. Bei beiden Bezugsmaterialien wird die Grundschicht mit einem Druckverfahren hergestellt, aber die Oberfläche der Dekorfolie wird mit einem sich unter Säureeinwirkung verhärtenden Lack und die Oberfläche des CPL-Laminats wird mit einem harten Kunstharz überzogen.

Der Bezug der Türrohling-Oberfläche oder seiner Bauteile kann mit Wärmepressen, Zylinderpressen (Kaschierung), Membranpressen, Vakuumpressen und Kaschierung aufgetragen werden. Die Wärmepressen und Zylinderpressen funktionieren beim Auftragen auf glatte Flächen grundsätzlich unter gleichzeitiger Anwendung von Druck und Wärmebehandlung, während für die Vakuum- und Membranpressen charakteristisch ist, dass sie bei Bezügen für bearbeitete oder Formteile bzw. Türbauteile verwendet werden. Kaschierung wird charakteristischerweise beim Bezug von gefrästen Elementen mit zwei parallel verlaufenden Kanten wie z. B. Leisten verwendet, hier benutzt man geringen Druck und einen auf Wärmeeinwirkung hin weich werdenden Leim.

Es handelt sich um zwei Materialien, die bei der Türherstellung in großer Menge verwendet werden. MDF ist das englische Mosaikwort für eine Pressspanplatte von mittlerer Dichte, sie ist das Grundmaterial für Türen und Rahmenteile mit gefräster Oberfläche, während HDF das englische Mosaikwort für Pressspanplatten mit hoher Dichte ist, welche vorwiegend zur Herstellung von Deckplatten für Oberflächen verwendet werden.

Ja, diese Produkte verfügen einerseits aufgrund der ausgezeichneten verwendeten Grundmaterialien und andererseits aufgrund der sorgfältigen Verarbeitung und nicht zuletzt wegen der anspruchsvollen Oberflächenbehandlung über eine hervorragende Qualität, sind ästhetisch und können als hochwertige Innentüren verwendet werden.

Das Grundmaterial für Innentüren aus Kiefern- bzw. Fichtenholz kann Fichte oder Waldkiefer sein. Türen aus beiden Holzarten sind im Allgemeinen gezapft, in Massivholz- oder in verglaster Ausführung erhältlich. Während es sich bei den Fichtentüren vor allem um relative günstige Türen für Nebengebäude oder Wochenendhäuser handelt, werden die Türen aus Kiefernholz oft und gern als rustikale Wohnungsinnentüren verwendet. Für die Oberflächenbehandlung kann man Beize und Lack, Lasur und auch die in letzter Zeit immer populäreren umweltfreundlichen Materialien wie Bio-, Behandlungsmittel, Wachse oder Wachsbeizen verwenden. Es lohnt sich darauf zu achten, dass bei den weicheren Fichtentüren beim Beizen Verfärbungen auftreten können, deswegen ist bei ihnen eine Lasur oder Wachsbehandlung zu empfehlen.

Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass der Aufbau des Türrohlings und der Oberflächenbezug für eine solche Umgebung geeignet sind. Türen mit einer Türfüllung aus Spanplatten und einem Oberflächenbezug aus Laminat können zu befriedigenden Ergebnissen führen. Es lohnt sich auch, die untere, nicht versiegelte Kante der Türen vor dem Einbau mit Wachs zu behandeln, damit sich die Feuchtigkeit aus der Umgebung nicht in das Rahmenmaterial des Türrohlings eindringt.

Oft wünschen unsere Kunden bei Innentüren, dass sie für eine spürbare Schalldämmung sorgen sollen. Zum einen müssen wir sagen, dass das zum Teil eine Illusion ist. Wenn man die Schalldämmung lediglich mit einer Tür erreichen möchte, führt das zu keinem befriedigenden Ergebnis. Dabei sind auch die Gebäudekonstruktion und die Einbauweise der Tür wesentliche Faktoren. Aber auch so können wir über die Tür eine ganze Menge erreichen! Einige Empfehlungen: wählen wir eine Spanplatte als Türrohling, welche anstelle einer Dämmung von 20-22 dB eine Schalldämmung von 27-29 dB gewährleistet, außerdem ist es ratsam, in die Unterkante des Türrohlings eine automatische Türschwelle einzubauen, wodurch sich weitere 3-4 dB Schalldämmung erreichen lassen. Insgesamt lässt sich so eine Schalldämmung von 32-34 dB mit einer durchschnittlichen Innentür erreichen. Man darf jedoch nicht vergessen, auch die Schallleitung von Türzargen zu reduzieren. Dies lässt sich durch Bauschaum in den Ritzen zwischen den Abschnitten bzw. durch Versatz mit Mineralwolle erreichen.

Darauf können wir keine allgemeingültige Antwort geben.

Bei unserem Produktmanager für Innentüren würden sie Furniertüren sehen, er vertraut auf die Qualität des Holzes und den Sachverstand des Tischlers. Der Eigentümer unserer Firmengruppe hat sich laminierte Türen einbauen lassen, während bei unserem Handelsleiter ab Werk gestrichene, oberflächenbehandelte Kiefernholztüren zu finden sind. Unser Marketingmanager hat CPL-Türen und für sein Wochenendhaus Dekortüren gekauft. Ein Kollege bevorzugt den klaren „Minimalstil“, bei ihm gibt es gestrichene MDF-Türen.

Wir können leider keine eindeutige Empfehlung aussprechen. Wir können nur darin helfen, dass wir sagen, was wir wo NICHT empfehlen. Es gibt immer mehrere gute Entscheidungen.

Die heutigen zeitgemäßen Innentürkonstruktionen werden in der letzten Bau- bzw. Renovierungsphase, wenn die Innenräume bereits gestrichen worden sind, eingebaut, da ihre Verwendung keine zusätzlichen Maurerarbeiten erforderlich macht.

Das ist nicht sehr kompliziert: stellen Sie sich auf die Seite der Tür, von wo Sie die Türangeln sehen. Auf welcher Seite sehen Sie sie? Auf der linken Seite? Dann handelt es sich um eine Tür die sich nach links öffnet.

Was ist eine Umfassungszarge? Warum empfehlt ihr das im Allgemeinen?

Die Umfassungszarge – deswegen auch ihr Name – umfasst die Wandzarge in ihrer ganzen Dicke und bedeckt sie von beiden Seiten bzw. schließt sie ab. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie auch bei nicht ganz ebenen verputzten Wandzargen eine vollkommene ästhetische Abdeckung gewährleistet.

Im Allgemeinen muss nichts an den Türen verstellt werden, aber man muss damit rechnen, dass z. B. kleine Kinder sich an die Klinke hängen und die Tür als Schaukel benutzen. Das ist natürlich ein Extrembeispiel, es kommt aber vor! Um einen anderen Fall handelt es sich, wenn die bei den Innentüren verwendete elastische Dichtung (EPDM) sich bei der Benutzung zusammenzieht und sich die Tür lockert. In beiden Fällen lassen sich die Angeln über die Montagelöcher verstellen, mithilfe eines Imbus-Schlüssels lässt sie sich nachstellen, aber normalerweise ist das erst nach einigen Jahren aktuell. Im Übrigen kann man zur Instandhaltung die Dichtung mit einem leicht mit Silikonöl durchtränkten Lappen wischen und die Schlosskonstruktion mit Graphitpaste bestreichen. Die Oberflächen können mit einem neutralen Reinigungsmittel, das sie nicht abnutzt und mit einem feuchten Lappen abgewischt werden.

Das hängt natürlich davon ab, wo man sie braucht. Man muss sie nicht um jeden Preis bestellen, aber klar ist, dass sie dort benötigt werden, wo nur wenig Platz zur Verfügung steht. Denkt daran, dass ihr die Türen jahrelang anschauen und benutzen werdet. Natürlich gibt es Sachen, die nur gegen Aufpreis erhältlich sind, aber wenn sie nach einigen Monaten dennoch die kostenwirksamere Lösung austauschen, dann ist das ein wirklicher Aufpreis.

Die Farbauswahl ist in erster Linie eine ästhetische Frage, hier haben vielleicht im Allgemeinen die Damen das letzte Wort. Wir können natürlich Vorschläge machen: bei wenig Platz eher hellere Türen, sie sollten mit dem Fußbodenbelag, dem Parkett, den Möbeln harmonisieren, denken wir auch and die Zusammensetzung der Familie (Kinder, alte Menschen usw.). Am allerwichtigsten ist jedoch, dass Sie diese Türen jahrelang anschauen werden, überdenken Sie Ihre Entscheidung genau, schon allein deswegen, weil Türen wegen ihrer großen Flächen die Atmosphäre des Innenraums dominieren werden.

Wenn wir all dies hinter uns haben, einigen Sie sich mit unseren Kollegen hinsichtlich der Öffnungsrichtungen, da ja die „Benutzung“ der Wohnung und der Türen mindestens genauso wichtig ist, wie die Ästhetik. Im Hinblick auf Lichteinfall und Begehbarkeit denken wir auch an Möglichkeiten mit Verglasung und berücksichtigen wir dabei auch die Sicherheit der Kinder. Auch die Auswahl der Klingen stellt ein erstaunlich wichtiges Element bei der Entscheidung dar, zum Glück können wir Ihnen mehrere hundert Varianten zeigen. Bei Innentüren wird nicht immer die Frage der Schall- und Wärmedämmung angesprochen, aber ggf. können Sie auch dies mit unseren Kollegen besprechen.

In der Tat ist der Innere Aufbau des Türrohlings manchmal wesentlich. Die Schalldämmung und bauphysikalischen Eigenschaften weichen bei den unterschiedlichen Rohlingtypen voneinander ab.

Die Belastungsfähigkeit der leichter gestalteten Türfüllung mit Honigwabengitter aus Karton ist ausgezeichnet, aber in feuchter, nasser Umgebung ist sie nicht so haltbar, während eine massive Spanplatte oder eine mit Hohlräumen als Türfüllung bessere bauphysikalische Eigenschaften ausweist und stärker beansprucht werden kann. Die Kartongitter-Türfüllung ist eine Honigwabenkonstruktion, die eine Belastbarkeit von 10-12 kp/cm2 gewährleistet, wodurch sie praktisch das Gewicht eines Erwachsenen, wenn er sich darauf stellt sicher aushält. Die Belastbarkeit und Steife eines solchen Türrohlings wird durch die geleimte Verbindung des Kartongitters mit der Abdeckplatte an zahlreichen Stellen erreicht.

Eine Türfüllungskonstruktion aus einer massiven Spanplatte bzw. einer mit Hohlräumen, welche zwischen zwei Abdeckplatten eingefügt wird, verfügt über hervorragende mechanische Eigenschaften und sorgt auch für bessere bauphysikalische Eigenschaften.

Natürlich hat sie auch eine Funktion, und zwar nicht nur eine: die lässt das Licht ganz oder zum Teil durch. Das hat einen praktischen Nutzen, wirkt sich aber auch stark auf die Atmosphäre der Wohnung und die Lichtverhältnisse aus, und natürlich macht es sich auch auf unseren Stromrechnungen bemerkbar.

Es gibt sehr viele Verglasungs-Optionen, was noch durch die breite Auswahl an unterschiedlichen Glasscheiben vervielfacht wird.

In einigen Fällen macht die gewünschte Konstruktionshöhe, der innenarchitektonische Planung oder der Wunsch nach mehr Lichteinfall eine erhöhte Innentürkonstruktion erforderlich.  Das lässt sich jedoch einerseits wegen der Steife und andererseits aus produktionstechnischen Gründen nicht mit einer Konstruktion verwirklichen, deswegen müssen wir verbundene Konstruktionen verwenden, bei denen eine obere Einheit eingebaut wird, die zum Teil fest verglast ist oder eine lichtundurchlässige Füllung erhält. Deren Form ist auf die Form der Zargenkonstruktion darunter abgestimmt und sie ist damit bzw. mit der Wandkonstruktion verbunden.

Nein. Türen sind technische Konstruktionen, auch wenn sie nicht so komplex sind wie ein Raumschiff. Der richtige Einbau hat einen großen Einfluss auf das spätere Verhalten, die Garantie und die Erhaltung der Qualität.

Natürlich ist es verständlich, dass man sich darüber ärgert, für etwas Geld auszugeben, was ein Fachmann in null Komma nichts erledigt.  Aber deswegen ist er ja der Fachmann. Sie sind in anderen Dingen gut, unsere Monteure darin, das ist ihr Beruf.

Ein Beispiel: einer von unseren Kollegen, ein Büroangestellter, hat seiner Tante angeboten, für sie in einem Zimmer einen Bodenbelag aus Laminat zu verlegen. Er kaufte alle notwendigen Materialien, bereitete die notwendigen Werkzeuge vor und begann mit der Arbeit. Sein Bruder und er hatten das ganze Wochenende zu tun, waren total erschöpft, es hätte vielleicht auch etwas schöner werden können, es knirscht vielleicht hier und da, und so haben sie ca. 12000 ungarische Forint gespart. Hat sich das wirklich gelohnt? (Noch einmal übernimmt er sowas nicht, hat er gesagt…) Und der Einbau von Türen ist außerdem noch komplizierter.

Ganz zu schweigen davon, dass vor einer Bestellung vor Ort alles vermessen werden muss, um zu vermeiden, dass wir ansonsten vielleicht fatale und kostspielige Fehler begehen, z. B. eine Tür mit den falschen Maßen bestellen.

Ein technisches Fachwort, was man für die an den Schließpunkten auf 3 Seiten des Rohlings zu findenden Sockel verwendet. Dabei soll ein lückenloses Schließen, eine Reduzierung von Durchzug erreicht werden. Bei Innentüren ist deren Größe 25 x 13 mm, und es wird ein mit der Türoberfläche harmonisierendes Abdeckmaterial verwendet.